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Liveberaterin Larissa: Kartenlegen

Auch in der heutigen Zeit von technischem Fortschritt und stetigem Wandel sind die Menschen häufig auf der Suche nach einer helfenden Hand, weil sie sich unsicher oder vielleicht auch überfordert fühlen. So erfreuen sich oftmals auch althergebrachte Dinge, wie das Kartenlegen zum Beispiel, einiger Beliebtheit. Viele Menschen sehen darin ein passendes Hilfsmittel, um Antworten zu erhalten, das Leben neu auszurichten oder eine Entscheidungshilfe zu erhalten. Auch wenn einige es für Humbug oder Geldmacherei halten, so lässt sich doch nicht gänzlich von der Hand weisen, dass die Aussagen der Karten schon sehr treffend sein können. Es stehen verschiedene Kartendecks und Legesysteme zur Auswahl. Richtig eingesetzt können sie passende Hilfestellung in den verschiedenen Situationen bieten.


Rund um das Kartenlegen

Man könnte sagen, dass die Geschichte des Kartenlegens eng mit der Geschichte der Menschheit verbunden ist. Wann und wo genau die Kartenlegekunst, auch als Kartomantie bezeichnet, entstanden ist, darüber herrscht bis heute keine feststehende Meinung. Jedoch heißt es, dass es sich im 7. Jahrhundert in China etabliert haben soll. Im Zuge des aufkommenden Holztafeldrucks kamen auch Spielkarten in Mode, welche im weiteren Verlauf dann auch zum Wahrsagen genutzt wurden. Über die Zeit verbreitete es sich dann auf verschiedenen Wegen über die ganze Welt. Obgleich es zwischenzeitlich sogar verboten war, verschwand es nicht ganz in der Versenkung. Heute sind Kartenleger beliebte Ansprechpartner im Hinblick auf Lebenshilfe oder auch Hilfe zur Selbsthilfe.


Welche Kartendecks gibt es?

Weltweit gibt es unzählig viele Kartendecks, die teils alt überliefert oder teils neu überarbeitet worden. Zu den beliebtesten und bekanntesten in unseren Breitengraden gehören:

Die Tarotkarten- sie gelten auch heute noch als Klassiker der Wahrsagekarten. Ein vollständiges Deck besteht aus der Großen Arkana mit 22 Karten und der Kleinen Arkana und den Hofkarten mit 56 Karten. In der Kombination können Energien wie auch Potentiale oder auch Zeitspannen aufgezeigt werden. Häufig kommen das Crowley Tarot oder auch das Rider Waite Tarot zum Einsatz.

Die Kipperkarten- als dessen Namensgeberin die berühmte Wahrsagerin Susanne Kipper gilt. Das Kartendeck besteht aus 36 Karten welche sich in Personen- und Ereigniskarten unterteilen. Die Kipperkarten eignen sich bestens, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen oder das soziale Umfeld geht.

Die Zigeunerkarten- ihr Name ist erst Ende des 19. Jahrhunderts aufgetreten. Ein Kartendeck besteht aus 36 Karten, die sich in ihrer Aufmachung durchaus unterscheiden können. Grundsätzlich gelten sie als sehr aussagekräftig. Entgegen der Bezeichnung haben sie nichts mit dem Fahrenden Volk zutun, sondern es wurde sich nur ihrer Mystik bedient, um die Karten besser verkaufen zu können.

Die Lenormandkarten- gehen auf die französische Kartenlegerin und Wahrsagerin Marie-Anne Adélaïde Lenormand zurück. Neben einem großen Deck mit 54 Karten gibt es noch ein "Petit Lenormand" mit 36 Karten, welches in unseren Breitengraden hauptsächlich Verwendung findet. Die Karten zeigen vorwiegend Alltagssituationen und können sowohl Lösungsansätze wie auch Zeitqualität offenbaren.

Die Skatkarten- über die Zeit weitaus mehr als nur ein Spielkartendeck. Mit 32 Karten gilt es als verkürztes Spiel. Obgleich ihrer einfachen Gestaltung können sie mit verschiedenen Legesystemen jedoch auch zu den verschiedenen Themen befragt werden. Nicht jeder Kartenleger arbeitet auch mit diesem Kartendeck.

Neben den verschiedenen Kartendecks gibt es auch unterschiedliche Legesysteme, die zum Einsatz kommen können. Welches letztendlich am besten geeignet ist, hängt von der Fragestellung wie auch dem Ziel des Ratsuchenden ab.


Welche Fragen können den Karten gestellt werden?

Grundsätzlich können beim Kartenlegen die verschiedenen Themen des Lebens angesprochen werden. Eine Ausnahme sind Fragen hinsichtlich der Gesundheit. Zum einen kann diesbezüglich keine eindeutige Aussage gemacht werden. Zum anderen beantworten Kartenleger derartige Fragen aus rechtlichen Gründen nicht. Ansonsten lassen sich jegliche Alltagsthemen oder auch die persönliche Weiterentwicklung eingehender betrachten. So können Tendenzen auf eine mögliche Entwicklung in der Zukunft gesehen offenbart werden. Dies kann dabei helfen die eigene Sichtweise neu auszurichten oder auch bei der Entscheidungsfindung dienlich sein.

Häufig geht es auch nur um eine neutrale Betrachtung einer bestimmten Situation, wenn man selbst zu sehr darin verstrickt ist. Mit einer Neubewertung oder dem Erkennen von wichtigen Zusammenhängen, lässt sich der eigene Blickwinkel erweitern oder auch in eine neue Richtung lenken. Ein Kartenleger kann genau dabei helfen, da er mit der nötigen Objektivität an die Sache herangeht. Die verschiedenen Kartendecks und Legesysteme können so auf ganz unterschiedliche Art und Weise als Hilfestellung dienlich sein, je nach Anliegen des Ratsuchenden. Letztendlich obliegt es ihm, wie er mit den Aussagen der Karten umgeht und welchen Weg er einschlägt. Die jeweiligen Taten bestimmen das tatsächliche Ergebnis in der Zukunft.


Liveberaterin Larissa

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